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Bioreaktortechnologie der ehem. Firma CHEMAP AG werden heute immer noch in grosser Zahl weltweit eingesetzt.
Obwohl die Kultivierungseinheiten und dazugehörige Peripherie dieser Laborreaktoren zufriedenstellend ihren Dienst tun, zeigen sich mit zunehmendem Alter häufig Probleme bezüglich der Zuverlässigkeit der Steuerung und der elektrotechnischen Komponenten.
Es sind kaum noch Ersatzteile zu beschaffen und einen zuverlassigen Support wird immer schwieriger. Zudem ändern sich die Anforderungen an die Funktionalität im Laufe der Jahre.
Daher drängt sich eine Ersatzlösung für die CHEMAP-Systeme auf. Die vollständige Anschaffung neuer Anlagen ist aufgrund des hohen Investitionsbedarf jedoch nicht angezeigt.
Die HSW hat aus folgenden Gründen für die Entwicklung einer eigenen Steuerung entschieden:
- Erfahrung mit SPS und IEC 1131
- Offene, erweiterbare und an Bedürfnisse anpassbare Technologie
- Anwendung von Standardschnittstellen
- Implementierung in bestehende und neue Informationstechnologien
- Modularität
- Kosten
Im Rahmen des Programms Siemens A&D Cooperates with Education (SCE) wendet sich Siemens an Forschungs-, Entwicklungs- und Ausbildungsstätten (FEA) weltweit und bietet daher preisgünstige Angebote und Unterstützung für Fachhochschulen.
Dieses Angebot erlaubte eine relativ kostengünstige Entwicklung der Reaktorsteuerung auf Basis einer SIMATIC S7-300 PU 317-2PN/DP und Multipanel MP270B mit WinCC flexibel






